


>> Et in Arcadia Ego >> Antonius’ Gemälde
Antonius’ Gemälde
In den Dokumenten der Rennes le Chateau Affäre, die ein Teil der Pergamente sind,
die der Pfarrer Berenger Sauniere in seiner Kirche in Rennes le Chateau fand ist
bekanntlich folgender Satz entschlüsselt:
„Hirtin keine Versuchung das Poussin Teniers behalten den Schlüssel“
Da wir uns schon näher mit Poussin und den „Hirten von Arkadien“ beschäftigt haben, müssen wir auch den flämischen Maler David Tenieres beleuchten, der ebenfalls in den dechiffrierten Pergamenten um Rennes le Chateau Erwähnung findet.
Nehmen wir die erste entschlüsselte Passage des großen Dokumentes genauer unter die Lupe fällt auf, das sich der Verfasser bewusst auf die zwei Maler sowie auf Kunstwerke die ihnen zugeschrieben werden bezieht.
„Hirtin“, „keine Versuchung“
Wo sich „Hirtin“ ganz klar auf Nicolas Poussin und sein Meisterwerk die Hirten von Arkadien bezieht wird es bei „keine Versuchung“ schon etwas rätselhafter.
Viele Rennes le Chateau Forscher, die sich mit den Dokumenten auseinander gesetzt haben sind der Ansicht, das mit „keine Versuchung“ Tenieres Bild „die Versuchung des heiligen Antonius" gemeint sein muss.
Das Bild oder besser gesagt die Bilder zeigen, wie der heilige Antonius durch irdische Lüste und Peinigungen durch den Teufel und seine Dämonen bedroht wird. Dem zu wiedersagen verbringt er im Gebet zu Gott. So geschildert in der Vita Antonii des Athanasios von Alexandria.
Doch in den Pergamenten um Rennes le Chateau steht nicht „die Versuchung“ sondern „keine Versuchung“.
Also erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass der Verfasser dieses Bild bzw. Bilder von Tenieres gemeint haben könnte.
Vom Bezug her kommt nur noch Tenieres Gemälde „ Der heilige Paulus besucht den heiligen Antonius“ in Frage.