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Das Thomasevangelium

 

Das Thomas-Evangelium ist wohl das interessanteste Evangelium, das der Vatikan jemals zusätzlich für eine Neuauflage der Bibel hätte aufnehmen können, allerdings lehnte der Vatikan dieses ab. Es konnte jedoch zweifelsfrei bewiesen werden, dass die gefundenen Papyrusrollen, entdeckt bei Naq Hammâdi in Oberägypten, authentisch sind und das vorliegende Evangelium nach dem Jünger Thomas verfasst wurde.

 

Das Problem bei der Anerkennung währe nur, dass der Vatikan zugeben müsste, dass sämtliche Kirchen nicht dem entsprechen was Jesus predigte, denn Sinn und Existenz dieser heiligen Stätten werden im Thomas-Evangelium nämlich eindeutig als unnütz dargelegt!

 

Dafür behauptet der Vatikan, dass kein einziges Mal das Originalwort Jesu in der Überlieferung auftauche (da er ausschließlich aramäisch gesprochen hätte) und somit könne man diese Papyrusrollen nicht mit Sicherheit als authentisch deklarieren. Wie mit dieser Einstellung jedoch sämtliche Bibelpassagen des Neuen Testaments mit Jesus in der Bibel entstehen konnten wird einfach nicht bedacht und macht diese Rechtfertigung eindeutig egozentrisch! Somit könnte man den Vatikan wohl als keine Institution Gottes sondern eine freie eigene Institution bezeichnen.

 

Auch tritt hier plötzlich ein Jesus in Erscheinung, der mit dem heiligen Christus nicht so viel zu tun hat. Eine ganz andere Persönlichkeit die bereit war, das Schwert zu ergreifen und seine Grundsätze auch einmal mit etwas Druck durchzusetzen! Dies würde die Kirche unvorhersehbar verändern.

 

Da es sich um eine reine Zitatsammlung handelt, haben wir hier von einer Interpretation abstand genommen und euch das Evangelium im Ganzen zur Verfügung gestellt.

 

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